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2016 Jaguar F-Pace - Copyright: Jaguar Copyright: Jaguar

Angefahren: Jaguar F-Pace Prestige 3.0d

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 2993
Maximale Leistung in kW (PS) 221 (300)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 700
Kraftstoffart Diesel (CZ 51)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 6.9
außerorts (l/100km) 5.6
kombiniert (l/100km) 6.0
CO²-Emission (g/km) 159
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 241
0-10 (Sek.) 6.2

Der eigentliche Grund für meinen kurzen Ausflug mit dem Jaguar XF. Auch hier hatte das mit dem Termin nicht wirklich gut Funktioniert. Sprich: Ich konnte keinen vereinbaren.

Aber egal, in die Verkaufsstelle laufen und fragen kostet nichts. Zufällig hatte ein andere Kunde seinen Termin vom 3.0 V6 Diesel auf den 2.0 Liter Diesel verlegen lassen. Gut für mich.

Ein paar Kleinigkeiten vorweg. Der F-Pace basiert auf dem Jaguar XE und ist mit 4.73m etwas kürzer als der XF. Im Innenraum merkt man dies zwar am Armaturenbrett, das fast 1:1 aus dem XE übernommen wurde, aber nicht am Platz. Tatsächlich wirkt der Raum subjektiv grösser, was an der grösseren Kopffreiheit liegen kann. Bei bedarf lässt sich die Rückenlehne der Rücksitze in der Neigung verstellen. Verschieben lassen diese sich aber leider nicht.

Positiv fallen die Türgriffe an der Innenverkleidung auf. Die Griffmulden im XE und XF haben es also, zum Glück, nicht in den F-Pace geschafft. und ich habe Endlich die Gelegenheit das 10″ Infotainment System, das Digital Display im Cockpit und das Jaguar HUD zu testen.

Also, Sitz einstellen, Spiegel ausrichten und los!

Auf den ersten Metern gefällt mir schon Mal die angenehme Sitzposition. Ich bin zwar nicht der grösste SUV Fan, aber in diesem Fall sorgt die Anordnung und der höhere Sitz für mehr Komfort. Die Lange Motorhaube schrägt die bessere Übersicht wieder etwas ein.

An der ersten Ampel fällt das weiche Bremspedal auf. Nicht sicher, ob das am Fahrzeug lag, aber mein Empfinden sagt dazu: Viel zu weich, und dadurch schlecht zu dosieren. Dafür brummelt der V6 Diesel seelenruhig vor sich hin. Schön tief, schön leise. Genau so wie es sich im Stadtverkehr gehört.

Wendig ist er, der 1800kg Brocken. Allerdings im Vergleich zum etwas grösserem XF, nicht auf gleichem Niveau. Die Lenkung ist recht sportlich abgestimmt, und im Vergleich zum XF deutlich schwergängiger eingestellt. Das fällt aber nur im Stand wirklich auf. Wenn man erst mal rollt, ist die Steuerung so sehr viel angenehmer. Die Federung ist auch hier recht sportlich hart. Das hatte ich bei einem Sport SUV aber auch erwartet, und mit der Serienmässigen 18″ Felgen sind die Auswirkungen weniger unangenehm als vermutet.

Auch sehr angenehm sind die sonstigen Geräusche im Innenraum. Da auch dieser Wagen ein wenig in der Sonne stand, hatte die Lüftung etwas Arbeit, den Innenraum wieder zu kühlen. Das lief allerdings leise und wenig störend ab.Vom Motor war wenig mehr als ein ein angenehmes Brummel zu hören und selbst mit geöffnetem Panoramadach änderte sich das kaum.

Was an diesem sonnigen Tag allerdings nicht so positiv auffiel, war das Head-Up Display. Schon nach dem Starten des Wagens musste ich feststellen, dass die Anzeige leicht, aber sichtbar, flackert. Bei ungünstiger Lichteinstrahlung ist das Display selbst deutlich, als Reflektion, auf der Windschutzscheibe sichtbar und überstrahlt fast die beleuchtete Anzeige. Beides wird sich wohl nicht einfach durch ein Firmware Update beheben lassen.

Die 360° Kamera habe ich entweder falsch bedient oder nicht verstanden. Beim einlegen es Rückwärtsgangs wird zuerst die rückwärtige Kamera mit Kennlinien und Warnungen aktiv. Beim manuellen Umschalten auf die 360° sehe ich zwar eine Draufsicht des Wagen, aber nicht des Umfelds. zusätzlich werden Linien weiter rechts angezeigt und eine Meldung, dass Warnsignale nun deaktiviert sind. Beides aus meiner Sicht ungewöhnlich. Das rückwärts Einparken hat dann aber trotzdem auch ohne Hilfsmittel funktioniert.

2016 Jaguar XF - Copyright: Jaguar Copyright: Jaguar

Angefahren: Jaguar XF Prestige 2.0d

MOTOR Automatik
Hubraum (cm³) 1999
Maximale Leistung in kW (PS) 132 (180)
Maximales Drehmoment in Nm / m.kg 430
Kraftstoffart Diesel (CZ 51)
VERBRAUCH (l/100km)
innerorts (l/100km) 5.2
außerorts (l/100km) 3.8
kombiniert (l/100km) 4.3
CO²-Emission (g/km) 114
FAHRLEISTUNGEN
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 229
0-10 (Sek.) 8.1

Im zweiten Anlauf klappt es manchmal einfach besser. Nachdem vor einer Weile meine Probefahrt mit dem neuen Jaguar XF abgesagt wurde, und ich seit dem auf einen neuen Termin gewartet habe, bot sich heute die spontane Gelegenheit, diese unangemeldet nachzuholen.

Spontan war natürlich weder ein 3.0d noch ein S verfügbar, also mal was anderes probieren. Den 2 Liter Ingenium Diesel.

Die offiziellen Verbrauchswerte (siehe Tabelle oben) sehen sehr gut aus und auch der CO² Ausstoss klingt gut. Auf meiner kurzen fahrt viel der Motor allerdings meist eher wegen seiner Geräuschentwicklung auf. Der Lärm, den dieser Motor verbreitet passt leider überhaupt nicht zu einer Reiselimousine, da er bereits bei Drehzahlen über 2000 U/min deutlich hörbar ist. Trotz der 8-Gang Automatik klingt das Aggregat beim Beschleunigen oft überanstrengt, auch wenn die 180PS und 430Nm völlig ausreichend für die Fahrzeuggrösse sein müssten.

Wenn wir schon bei unerträglichem Lärm sind. Der Wagen stand ein wenig in der Frühlingssonne. Beim Einschalten war die Klimaautomatik deshalb bemüht schnell eine angenehme Temperatur im Innenraum zu erzeugen. Das finde ich ja prinzipiell sehr gut, wenn dabei nicht ein Ohrenbetäubender Pfeifton durch die Lüftungsschlitze dringen würde. Dieser liess zum Glück nach, nachdem ich die Temperatur von 19° etwas heraufsetzte und der Innenraum ausreichend gekühlt war. Aber nach 15 Minuten später lieferte die Lüftung (auf AUTO) immer noch die Geräuschkulisse eines Ubahntunnels.

Der Versuch, das Geräusch mittel Radio zu übertönen scheiterte an der serienmässigen Soundanlage, welche für sich schon ein guter Grund ist, das Meridian Upgrade zu erwerben. Also das Radio wieder aus.

Konzentrieren wir uns auf das Fahren. Hier macht der 4.95m lange XF eine sehr gute Figur. Wendig geht es durch die Stadt, enge Kurven, Auf- und Abfahrten. Die Lenkung ist dabei präzise und die Sicht nach vorne und zur Seite ist sehr gut. Nach hinten eher weniger. Aber dort gibt es immerhin eine Kamera um richtig einzuparken, wenn man das nicht der Automaten überlassen will. Negativ fällt nur die recht harte Federung auf. Diese verfügt zwar über diverse Programme, bequemer wird aber keines.

Der Innenraum ist sportlich Elegant gestaltet und sorgt für eine gute Sitzposition. Alle Knöpfe und Schalter sind gut erreichbar und das 8″ Infotainment System reagiert schnell auf Eingaben. Die Anzeige der erlaubten Höchstgeschwindigkeit stimmt fast immer. Nur einmal zeigt diese 120km statt der erlaubten 60 an. Dies aber hartnäckig bis zum übernächsten Schild, auf dem dann 50km stand.

Die Verarbeitung der Materialien ist auf den ersten Blick gut. Währen der Fahrt fällt die Mittelkonsole aber durch regelmässiges Quietschen auf. Scheinbar haben die Seitenwand und die Oberseite zu viel spiel und reiben auf holpriger Strasse, bei leichtem Druck aneinander. Die Türgriffe an der Innenseite, bestehen, wie schon beim Jaguar XE aus Griffmulden aus, billig wirkendem, Plastik, was der Gesamtanmutung des Innenraums widerspricht. Ein paar richtige Griffe hätten hier nicht geschadet.

Für jemanden, der sich ehrlich gesagt auf den neuen XF gefreut hatte, muss ich zugeben: Ich war etwas enttäuscht.

Gut, der Motor war nicht in meiner engeren Wahl, aber jetzt weiss ich auch warum. Gleiches gilt für die Soundanlage der Serienausstattung (klingt fürchterlich). Über den Komfort des Fahrwerks lässt sich streiten. Allerdings ist die Prestige Ausstattungslinie mit 17″ Felgen ausgerüstet. Daher wird es mit grösseren Felgen tendenziell eher noch unbequemer. Letztendlich sind es die Kleinigkeiten, die einem Fahrzeug dieser Preisklasse nicht würdig sind. Die Pfeifende Lüftung und die quietschende Mittelkonsole.

Foto: Copyright Warner Brothers Foto: Copyright Warner Brothers

Batman vs. Superman – Dawn Of Justice

Wenn man sich zu früh freut.

Wenn man sich den Zeitraum betrachtet in dem dieser Film, durch Platzierung von Plakaten in anderen Filmen, gestreute Pressemitteilungen und -Fotos, den Fans angekündigt wurde ist es schon erstaunlich, dass ich am mich Ende Fragen muss: war das jetzt alles?

Vorweg: Ich habe weder ein Problem mit Ben Affleck als Batman oder Henry Cavill als Superman. … und es wird wohl Spoiler geben (müssen).

Mein Problem beginnt, schon am Anfang bei der Kontinuität und unpassendem Product-Placement.

Der Film startet mit der finalen Schlacht aus Man of Steel in Metropolis und einem Bruce Wayne, der im Jeep Renegade durch die Strassen zu seinem Bürogebäude rast um … zuzusehen wie es zerstört wird? Aber vor allem: Ein Jeep Renegade?

Was in diesen Szenen ebenfalls stark auffällt. Scheinbar fährt jeder in Metropolis die neuesten Modelle von Jeep, Chrysler und Dodge. Mir sind jedenfalls keine älteren Modell aufgefallen.

Aber: Wir befinden uns aktuell im Jahr 2013. Keines der gezeigten Fahrzeuge war damals auf dem Markt.

Foto: Copyright Warner Brothers

Foto: Copyright Warner Brothers

Fast Forward nach „18 Monate später“.

Wir lernen den alten, verbitterten Batman kennen. Ausserdem scheint der irgendetwas einzuwerfen. Seine Albträume könnten jedenfalls fast eigene Filme werden und ein paar davon dabei sogar besser sein als dieser Film.

Ich nehme mal an, wir befinden uns nun im Frank Miller „The Dark Knight Returns“ Teil des Films. Nur ist Ben Affleck hierzu noch nicht alt genug und es fehlen die Mutanten. Aber gut, bleiben wir in der Realität.

Batman rüstet seine Ausrüstung auf, um auf einen Kampf gegen Superman vorbereitet zu sein, falls dieser notwendig wird. Superman rettet (mal wieder) Lois Lane und läuft damit in eine PR Falle, nachdem ein ganzes Dorf vor seiner Ankunft dem Boden gleich gemacht wird.

Auftritt Lex (Alexander) Luthor, Sohn des Lex Luthor aus den … ach, was solls. Scheinbar hat Warner keine anderen Superman Gegner lizensiert. Das würde zumindest erklären, warum es jedes Mal Lex Luthor ist. Jesse Eisenberg spielt einen Gene Hackman, der sich nicht zwischen Heath Ledgers Joker und Jim Carreys Riddler entscheiden kann. Luthor hatte ich immer berechnender und kälter in Erinnerung, weniger psychotisch.

Dieser zieht recht durchschaubar (Nicht mal nur, da er der einzige Schurke im Film ist) die Fäden im Hintergrund der beiden Batman und Superman Handlungen um diese im Finale aufeinander los zu lassen.

Dazwischen wird der unterschied zwischen Bruce und Clark durch deren Privatleben stark herausgestellt. Während Bruce sich mit Albträumen (die ich in ihrer Art wirklich nur auf Drogenkonsum zurückführen kann) geplagt auf eine Konfrontation mit Superman vorbereitet, wird Clark emotional durch seine Beziehung zu Lois und eine Hasskampagne und Senatsanhörung gefordert, während er lernt, mit der Gott-gleichen Verehrung einiger Menschen umzugehen.

Inmitten all dem wird uns noch Diana Prince/Wonder Woman in bester Bond Girl Manier vorgestellt.

Und spätestens jetzt schlägt der Film mir offen ins Gesicht. Wenn Luthor alle Fäden in der Hand hält, und die Personen absichtlich aufeinandertreffen lässt, kennt er alle Identitäten. Warum also den Aufwand treiben?

Viel schlimmer ist, dass Batman hier ein recht schlampiger Detektiv ist und die Identitäten (ausser der von Superman) aus Daten von Luthor lernen muss. Supermans Identität lernt er erst durch den Kampf mit ihm, was auch hier wieder bedeutet, dass er seine Recherche nicht gemacht hat. Das ist völlig untypisch für den Charakter.

Als wenn das alles noch nicht genug wäre, gibt es dann noch einen Subplot, in dem das ganze nur eine Ablenkung ist, damit Luthor das Monster Doomsday erschaffen kann um damit das Finale eines bis dahin recht langweiligen Films zu starten.

Aus dem Quellmaterial hätte man, mit ein wenig Arbeit drei absolut konsistente und gute Filme drehen können. Statt dessen werden unterschiedliche Zeiten und Geschichten vermischt, die zusammen einfach nicht funktionieren.

Doomsday hätte ein absolut cooler Superman Film werden können, Aus „Dawn of Justice“ hätte ein sehr guter Justice League Origin Film werden können und Dark Knight Returns wäre guter Stoff gewesen, wenn Affleck über 50 ist und Batman in Rente zu schicken und das ganze Franchise erneut zu re-booten.

Aber in dieser Konstellation erhält das Publikum einen Film, in dem über eine Stunde lang nichts aufregendes passiert um dann mit einem Kurzen Kampf zwischen Batman und Superman sowie einem primitiven, schlagt das Monster Finale.

Copyright Bragi LLC Foto: Copyright Bragi LLC

The Trouble With Bluetooth

In den letzten Jahren habe ich versucht, gerissenen, störenden, und behindernden Kabeln aus dem Weg zu gehen. Speziell Kopfhörern sind mir ein tägliches Übel gewesen.

Nachdem ich mir innerhalb von 2 Monaten vier Kopfhörerkabel abgerissen hatte, war es genug. eine Alternative musste her. Ein Kopfhörer mit Freisprechfunktionen und Bluetooth.

Mangels brauchbaren Alternativen fiel meine Wahl auf den Sennheiser MM550. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sennheiser zwei Modelle auf dem Markt. Den MM450 und 550. Der MM450 war etwas kleiner und verfügte nicht über aktives Noise-Cancelling. Letztendlich sass er mir nicht gut genug auf dem Kopf, weshalb ich mich für den grösseren und teueren MM550 entschied.

The-Trouble-With-Bluetooth_Sennheiser

Der Kopfhörer selbst sitzt bequem über den Ohren, verfügt über Ambient Pass-Through, Mikrofon, Fernbedienung, Active-Noise Cancelling und kann auch per Kabel verbunden werden.

Der Akku hält ca. 4 Stunden ohne Noise-Cancelling und 3 mit. Zum Aufladen kann er sogar entfernt werden, was es ermöglicht, auf Langstreckenflügen sogar mit zwei Akkus zu arbeiten, wenn man denn den Clip zum einrasten einzel kaufen könnte.

Das Noise-Cancelling selbst ist ausreichend für Züge und Autos, im Flugzeug stösst es schnell an seine Grenzen. Hier arbeiten meine Bose QC25 deutlich besser. Sehr viel besser.

Aber hier soll es ja um Bluetooth gehen. In Gebäuden Fahrzeugen und sonstigen geschlossenen Umgebungen mit wenig Störfrequenzen arbeiten die Kopfhörer absolut fehlerfrei. Die Reichweite beträgt gute 10m und es ist egal, ob ich das Telefon in der Hosen-, Jackentasche oder meinem Koffer habe.

In der Stadt und speziell in der Nähe von Oberleitungen oder einem Bahnhof oder Flughafen sieht das dann ganz anders aus. Hier kommt es ständig zu Unterbrechungen der Musik oder sogar zum vollständigen Verlust der Koppelung.

The-Trouble-With-Bluetooth_Plantronics

Da mir die Sennheiser zwischendurch zu gross waren und vor allem im Sommer schnell zu schwitzenden Ohren führen, entschloss ich mich für etwas kleineres. Preislich waren die Plantronics Go sehr attraktiv. Was ich später merkte, war, dass diese vom Chinesischen OEM Hersteller noch günstigen gewesen wären.

Empfehlen kann ich allerdings keine der beiden Varianten. Diese In-Ear Kopfhörer sind, aus meinen Augen, eine undurchdachte Fehlkonstruktion. Auch wenn, auf den ersten Blick, alles sinnvoll scheint. Das flache Kabel verhindert ein Verknoten, unterbindet aber auch die notwendige Flexibilität beim tragen, wodurch die Oh-Stecker sich oft im Ohr verdrehen und lockern. Letztendlich bin ich ständig damit beschäftigt, den Sitz zu korrigieren, damit mir nicht beide Seite aus den Ohren fallen.

Die Fernbedienung funktioniert, anders, als bei allen anderen Kopfhörern in meinem Besitz und erlaub kein Skip zum nächsten Titel. Zweimaliges drücken öffnet gleich Siri oder aktiviert die Wahlwiederholung. Beides ist nicht das, was ich erwarte.

Das Musikverhalten ist allerdings gleich zu den Sennheiser. In Gebäuden, Fahrzeugen und geschlossenene Räumen gibt es tadellosen Emfang, wenn auch mit schlechterer Audioqualität und weniger Reichweite. Draussen regelmässige Unterbrechungen sobald viele Störsignale auftreten.

The-Trouble-With-Bluetooth_The-Dash

Vor etwa einem Monat kamen meine Bragi The Dash an. Preislich lagen diese zwischen Sennheiser und Planttronics. Im Klang näher an den Sennheiser, und für In-Ear Kopfhörer auf einem recht hohen Niveau. Der Sitz ist deutlich besser als, bei Plantronics und mir ist bisher noch kein Teil aus den Ohren gefallen. Der Akku hält hier ca. 3 Stunden. Die Transporthülle verfügt über einen weiteren 2’800 mAh Akku, um die Kopfhörer unterwegs aufzuladen. Es gibt kein aktives Noise-Cancelling aber ein Ambient Pass-Through.

Auch hier wieder. In Gebäuden, Fahrzeugen und geschlossenen Räumen keine Empfangsprobleme. Draussen in der Nähe von Störsignalen Unterbrechungen und Verbindungsabbrüche. Die Reichweite ist, konstruktionsbedingt unter 10m. Dazu kommt noch die Abschirmung, durch den Kopf. Da sich beim Tragen alle Antennen in oder nahe an den Ohren befinden variiert die Reichweite je nach Position des Telefons im Verhältnis zum rechten Ohr. Dort sitzt der Bluetooth Empfänger.

Bin ich mit den Produkten zufrieden? JA! … ausser mit dem Plantroinics.

Aktuell sehe ich wenig bessere Alternativen, ausser bei Kabeln zu bleiben. Das Problem scheint mehr das Bluetooth Protocol oder zumindest das recht überfüllte 2.4GHz Frequenzband zu sein. Es wird wohl einen berechtigen Grund geben, warum die WiFi Standards seit ein paar Jahren auf 5GHz gewechselt sind.

2.4Ghz wird von alle und jedem benutzt. Die Frequenzen und Signale überlagern sich und der stärkere Sender stört alle anderen. Je mehr Sender in der Nähe sind, desto stärker werden die Störungen. Kann ich dem Produkt die Schuld dafür geben? Nur sehr begrenzt.

Grössere Antennen benötigen mehr Platz, stärkere Sender und Empfänger mehr Energie. Am, Ende soll das ganze noch gefällig aussehen, klein und leicht sein und darf nichts kosten. All das in einem Produkt ist aktuell noch nicht machbar.

The-Problem-with-Drivers

nVidia Experience 364.47 installation schlägt fehlt

Wir alle kennen das: Ein kleines harmloses Pop-up weist uns auf ein Treiberupdate hin.

Normalerweise kein Problem, denn in den letzten knapp 10 Jahren hatte ich nie ein Problem mit WHQL zertifizierten Treibern. Die NVidia Experience 364.47 war leider die erste Ausnahme.

Während der Installation flackerte der Bildschirm, wie gewohnt, hin und her, es wechselte mehrfach der Fenster-Fokus. Auch das war nichts neues bei NVidia Treibern. Plötzlich verpixelte alles und ich blickte auf einen Bildschirm, wie ich ihn seit meinen Analogfernsehertagen nicht mehr gesehen hatte.

Gut. Dachte ich. Dann starte ich mal neu, und Windows wird den alten Treiber laden, da die Installation ja nicht abgeschlossen wurde.

Dachte ich.

Aber anscheinend registrierte NVidia die Installation als erfolgreich und Windows startete nicht. zumindest nicht wie ich erwartet hatte. Windows 10 bemerkte allerdings, dass der Grafiktreiber nicht funktioniert und meldete einen DLL Fehler per Bluescreen. Die Sequenz lief zwei Mal durch und dann bootete Windows in das Recovery Menü.

Sehr praktisch.

Von hier aus wählte ich „Wiederherstellung“ – „Wiederherstellungspunkt“ und wählte den neuesten Wiederherstellungspunkt aus der Liste aus. Der war zum Glück nur 2 Stunden alt. Allerdings, nicht wie erwartet, vom NVidia Treiber sondern von Windows Update gesetzt worden. Gut zu wissen, dass ich bei NVidia einen eigenen Wiederherstellungspunkt manuell setzen muss.

Nach ein paar Minuten lief wieder alles wie gewohnt.

Um sicherzustellen, das es kein Zufall war und mir eine andere Applikation die Installation unterbrochen hatte, schloss ich alle Anwendungen im Vorder- und Hintergrund und installierte das Update erneut.

Gleiches Ergebnis.

OK, dann überspringe ich das update und meldete den Vorfall erst einmal an NVidia. Inzwischen zeigt Experience mit Update 364.51 an, also wurde der Fehler wohl bemerkt.

Was ich im Anschluss bemerkte

Outlook blendete mir plötzlich Funktionen aus. Der Hinweis „Sie verwenden eine unlizensierte Version“ erstaunte mich dabei ein wenig. Normalerweise sollte Office 365 in diesem Fall überhaupt nicht mehr funktionieren.

Laut meinem Office 365 Konto war alles in Ordnung. Der PC wurde mir dort auch als korrekt lizensiert aufgelistet.

Nachdem ich alle Optionen ausprobiert hatte, blieb nur noch den PC auf der Office Website aus den registrierten Geräten zu entfernen. Nach dem Öffnen zeigte mit Outlook jetzt an, das es nicht registriert sei. Mit einem einfachen Knopfdruck auf „Re-Registrieren“ öffnete sich ein Browserfenster für die Office Website und die Meldung „Diese Installation ist nun registriert“.

Schon erstaunlich, welche Auswirkungen eine schlechte Qualitätskontrolle bei Treiberupdates haben kann.